Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Stimmcheck

Lehrer und Lehrerinnen haben einen sehr stimmintensiven Beruf. Sie gehören ganz klar zur Gruppe der Berufssprecher. Untersuchungen der Universität Leipzig[1] zeigten, dass über 37 % der untersuchten Lehramtsstudierenden verschiedener Unis bundesweit ihre Stimme nicht optimal nutzen oder eine Stimmstörung haben. Stimmstörungen oder untrainierte Stimmen müssen kein Hindernis sein. Die Stimme ist trainierbar! Wichtig ist es, sich rechtzeitig ein Bild über die Qualität der eigenen Stimme zu machen, um sie gegebenenfalls auf den stimmintensiven Berufsalltag vorzubereiten.

Das Zentrum für Lehrer*innenbildung bietet über das Semester verteilt kostenlose und qualitativ hochwertige Stimmchecks an. Neben einer individuellen Beratung zur Stimmfunktion und einer ersten auditiven Beurteilung der Stimmqualität ist auch eine Stimmfeldmessung fester Bestandteil des Stimmchecks.

Hierbei handelt es sich um ein objektives und standardisiertes diagnostisches Instrument. Die graphische Darstellung des gemessenen Stimmfeldes vermittelt einen Überblick über die Dynamik der Stimme, den Tonhöhenumfang sowie über die Klangqualität (Heiserkeitsprofil). Für die Gruppe der professionellen Stimmberufe ist das ein optimales Bewertungs- und Messsystem.

Die Daten, die während eines Stimmchecks erhoben werden, werden vertraulich behandelt und nicht ohne Einwilligung an Dritte weitergegeben. Die Ergebnisse des Stimmchecks haben keinen Einfluss auf den weiteren Studienverlauf.

Die Terminvergabe erfolgt über studIP.


[1] Lemke, S. (2006): Die Funktionskreise Respiration, Phonation, Artikulation – Auffälligkeiten bei Lehramtsstudierenden. In: Sprache Stimme Gehör 2006; 30. 24–28 .Thieme Verlag Stuttgart. DOI 10.1055/s-2006-931529

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