Arbeitsbereich "Heterogenität und Inklusion"
Übersicht
Lehre
Lehramtsspezifisches Schlüsselqualifikationsmodul (LSQ) – Heterogenität und Inklusion (Teil B)
Lehramtsstudierende aller Schulformen absolvieren spezifische Schlüsselqualifikationsmodule für Lehrer*innen.
Das LSQ-Modul Heterogenität und Inklusion richtet sich an Studierende der Lehramtsstudiengänge für Sekundarschule und Gymnasium (Staatsexamen) sowie des Studiengangs Lehramt Master (M.Ed.) und widmet sich zentralen Fragen des erziehungswissenschaftlichen Diskurses zu Inklusion und Exklusion in Schule und (Fach-)Unterricht. Neben einer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und schuleigenen Differenzkategorien sowie damit verbundene Behinderungen der akademischen und sozialen Teilhabe an Schule und Unterricht, werden Widersprüche und Herausforderungen von Inklusion in einem separierenden Schulsystem kennengelernt und diskutiert.
Studierende der Lehrämter Sekundarschule und Gymnasium (Staatsexamen) sowie der Masterstudiengänge (M.Ed.) belegen eine Vorlesung und ein Seminar. Im Rahmen des Seminars ist eine Studienleistung vorgesehen (Portfolio). Als Modulleistung im Kontext der Vorlesung gibt es eine Klausur.
Modulbeschreibung: Kommunikation, Heterogenität und Inklusion (LSQ-Modul, 2. Version) für die Lehramtsstudiengänge Staatsexamen nach neuer LPvO und Lehramt Master
Heterogenität und Inklusion (LSQ)_ZLB.08534.02.pdf
(106,4 KB) vom 01.10.2026
Modulbeschreibung: Kommunikation, Heterogenität und Inklusion (LSQ-Modul, 5. Version) für die Lehramtsstudiengänge (Staatsexamen) nach alter LPvO
ZLB.05479.06.pdf
(198,8 KB) vom 30.08.2022
Mitarbeitende
Weitere Lehrende im LSQ-Modul Teil B im Wintersemester 2026/27
V.-Prof. Dr. Eike Wolf (Vorlesung)
Gabriel Kurz (Seminar)
Dr. Stella Rüger (Seminar)
Dr. Matthias Zaft (Seminar)
Forschung
Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten des Arbeitsbereichs stehen Fragen von Inklusion und Exklusion im schulischen Kontext. Vor dem Hintergrund der Frage, inwieweit Schule und Unterricht Teilhabe ermöglicht oder behindert, stehen in Abhängigkeit zum spezifischen Forschungsprojekt die biografischen Relevanzen von Erfahrungen von Nicht-/Behinderung und Ent-/Normalisierung verschiedener Akteur*innen der Schule, die formalen organisationalen Strukturen und/oder Praxen in Schule und Unterricht im Analysefokus. Ausgehend von den Befunden werden zudem Perspektiven für pädagogisch professionelles Handeln und inklusive Bildung diskutiert.
Aktuelle Forschung
- „Postphänomenologische Forschung zu körperleiblich fundierten Differenzierungen im Kontext schulischer Inklusion“ (KöDiff), Projektleitung: Dr. Sabine Gabriel gemeinsam mit Dr. Tanja Kinne
- „Prozesse von Ausschluss und Teilhabe in inklusionsorientierten Schulen aus schülerbiographischer Perspektive“, Projektleitung: Dr. Edina Schneider
Bitte entnehmen Sie weiterführende Informationen zu Forschungsprojekten der jeweiligen Mitarbeiterinnen-Webseite von Dr. Sabine Gabriel und Dr. Edina Schneider.





